Unsere Kirchengemeinde

Aktuelles

1. Autokino-Gottesdienst am 24. Mai 2020

 

Statt Holzbankreihen und Gesangbüchern gab es am vergangenen Sonntag bei der evangelischen Kirchengemeinde Pfullingen bequeme Autositze, eine LED-Leinwand und den Sound aus dem Autoradio. Unter dem Motto „Gemeinsam etwas Neues wagen“ fand der erste Autokino-Gottesdienst der Kirchengemeinde statt. Rund 160 Personen in 64 Autos feierten den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrerin Katharina Dolmetsch-Heyduck und der Band „WIR“. Viele von denen, die sich auf den Weg zum ungewöhnlichen Gottesdienstort gemacht hatten, waren begeistert. Denn Mitsingen, was bei Gottesdiensten in den Kirchen bisher noch nicht möglich ist, war im eigenen Auto kein Problem. In den Autos konnte das eine oder andere bekannte Gesicht entdeckt werden, und so war auf dem weiten Autokino-Gelände nicht nur viel Blech zu sehen, sondern auch Gemeinschaft zu spüren.

Am Sonntag Exaudi, der zwischen Himmelfahrt und Pfingsten liegt, war der Gottesdienst auch inhaltlich vom „Dazwischen“ geprägt. Wie gut, dass alle mit dem Auto gekommen waren – denn wo lässt es sich besser spüren, dass wir immer wieder „dazwischen“ sind: zwischen dem Ort, von dem wir losgefahren sind und dem Ort, zu dem wir unterwegs sind. Dass die Zeit „dazwischen“ manchmal anstrengend und mühsam sein kann, wurde in einer treffenden Szene von einer in den Urlaub fahrenden Familie verdeutlicht. Immer wieder sind wir „dazwischen“: aktuell zwischen Shutdown und der fernen Zeit nach Corona, als Christen unterwegs zwischne Erde und Himmel und längst noch nicht am Ziel. Und an manchen Tagen ist die Zeit „dazwischen“ schwer zu ertragen. Mit dem Lied „Näher zu dir, näher, mein Gott, zu dir!“ (FJ5, 3) untermalte die Band WIR musikalisch die Sehnsucht nach der Gottesnähe, nach dem Himmel. Was kann helfen in der manchmal mühsamen Zeit „dazwischen“, in der wir einen langen Atem brauchen? Der Blick nach vorn auf das Ziel, zu dem wir unterwegs sind. Der Blick zurück auf den Weg, den Gott schon mit uns gegangen ist – und hilfreiche Regeln, die Gott uns gegeben hat, um auf uns selbst und auf andere zu achten. „Dazu sind wir berufen: zu tun, was du von uns willst: die Schwachen zu stärken, mit Armen zu teilen und Boten des Friedens zu sein…“ (FJ5, 110) Mit dieser „Wegweisung“ klang der Gottesdienst aus, bevor sich die Autos wieder in Bewegung setzten und die Besucherinnen und Besucher um eine neue Erfahrung reicher nach Hause fahren konnten.

Auch diejenigen, die den Gottesdienst mit viel Begeisterung und Elan vorbereitet und durchgeführt haben, waren trotz relativ kühler Temperaturen und mancher widrigen Windböe sehr zufrieden damit, dieses Experiment gewagt zu haben. Ein herzlicher Dank geht hierbei an den Betreiber des Autokinos und an die Mitarbeiter von DSR Veranstaltungstechnik, die den Gottesdienst ermöglicht und mit dem technischen Know-How ausgestattet und unterstützt haben. Wer neugierig geworden ist, kann einfach beim nächsten Autokino-Gottesdienst am 21. Juni um 11 Uhr vorbeikommen und mitfeiern. Dieser Gottesdienst für junge und junggebliebene Leute wird vorbereitet von einem Team um Jugendreferentin Carolin Gronbach.

 

Leonie Baisch und Katharina Dolmetsch-Heyduck

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Ökumenischer Stadtkirchentag

 

Vom 12. - 14. Juli 2013 fand in Pfullingen der erste ökumenische Stadtkirchentag statt.

 

Hier finden Sie nähere Informationen und eine Bildergalerie.

 

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Es gibt viel zu tun ...

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für kleinere Aufgaben gesucht

 

Das Ende des Zivildienstes hat für uns als Kirchengemeinde gravierende Auswirkungen. Es gibt keinen „Zivi“ mehr. Unsere Zivildienstleistenden waren wichtige Mitarbeiter, die viele kleinere und größere Aufgaben übernommen hatten und so unsere Gemeindearbeit – und unsere Finanzen! – entlasteten.

Vielleicht könnten Sie uns ja helfen? Bei folgenden Aufgaben brauchen wir Unterstützung:

 

Botengang zum Dekanat in Reutlingen (Lederstraße 81). Dienstpost abholen und zur Kirchenpflege nach Pfullingen bringen.
Zeitfenster: Einmal in der Woche, während der Bürozeiten, Wochentag ist frei wählbar.
Zeitbedarf: 30 Minuten.

 


Kleinreparaturen, für die sich ein Handwerker nicht lohnt (z.B. Plakatständer reparieren, Malerarbeiten).
Zeitfenster: Unregelmäßig, nach Bedarf. Kann in der Regel frei eingeteilt werden.
Zeitbedarf: Je nach Aufgabe.

 


Briefe einkuvertieren.
Zeitfenster: Zwei bis drei Aktionen im Jahr, zum Beispiel für den „Pfullinger Beitrag“
Zeitbedarf: Einen Tag.

 

Die Reihe wird fortgesetzt ... Und wenn da nichts für Sie dabei ist – sprechen Sie uns einfach mal an, was Sie gerne tun würden. Wir haben bestimmt die passende Aufgabe für Sie!

 

Kontakt: Gunter Haux, Evang. Kirchenpflege, Telefon 7 80 22.